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Bericht Diskussion mit Habeck in Molfsee

Angeregte und gut besuchte Diskussion mit Energiewende-Minister Robert Habeck und dem Grünen Spitzenkandidaten Konstantin von Notz, MdB in Molfsee

Bericht über die Informationsveranstaltung mit Diskussion
„Fracking, Atommüll und dann? Langzeitrisiken fossiler Energiegewinnung und die erneuerbaren Alternativen“ der GRÜNEN Ortsverbände Bordesholm und Flintbek am 19. August 2013. 

„Die Zukunft unserer Energieversorgung liegt nicht in der immer riskanteren Erschließung und Nutzung von der Öl- und Gaslagerstätten durch Technologien wie Fracking und CCS, sondern in der umweltverträglichen Nutzung erneuerbarer Energie.“ Nach solchen klaren Statements und weiterer Hintergrundinformationen diskutierten in Molfsee der schleswig-holsteinische Energiewendeminister Robert Habeck und Eckart Kuhlwein, Bundesvorstand der Naturfreunde e.V., mit zahlreichen Gästen unter Moderation von Konstantin von Notz, schleswig-holsteinischer Bundestagsabgeordneter und Spitzenkandidat der Grünen zur Bundestagswahl. Habeck führte weiter aus, dass ein Schlüssel für die zukünftige Nutzung der Untergrundes die Novellierung des völlig veralteten Bergrechtes ist, nach der derzeit die Aufsuchungserlaubnisse für das Fracking auf so unglückliche Weise erfolgen: ohne Bürgerbeteiligung und Umweltprüfung – und in der Folge mit umso mehr Sorgen und Protest in den betroffenen Gemeinden wie um Molfsee oder im Herzogtum Lauenburg. Geologen der Uni Kiel gehen mit dem Forschungsprojekt „Angus+“ einen neuen Weg und legen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzungsplanung des Untergrundes. 

Ein weiterer Schlüssel bleibt aber die Initiative der Bürger vor Ort, wie der rege Protest gegen die CCS-Plänen in Nordfriesland eindrucksvoll gezeigt hat. Die weitere Diskussion bewies die große Bandbreite des Themas, die verdeutlicht, dass es nicht um Verhinderung von Technologie, sondern um das Aufzeigen von Alternativen, um Abwägung und um langfristige volkswirtschaftliche  wie ökologisch nachhaltige Bewertung unserer Energieversorgung geht und eben nicht um den kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil. Dabei könne Schleswig-Holstein Vorreiter und Beispiel auch für die europäischen Partnerländer sein, so von Notz.

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