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Erneut über die Liste in den Kreistag gewählt

Klaus Tormählen

Angaben zur Person:

Ich bin 65 Jahre alt, verheiratet und Vater einer erwachsenen Tochter.

36 Jahre lang habe ich als Dozent am Regionalen Rechenzentrum der Universität Hamburg gearbeitet. Seit dem 1. Mai bin ich offiziell im Ruhestand, erteile aber über einen Werkvertrag weiterhin Unterricht für Studenten an der Universität Hamburg.

Ehrenamtliche Tätigkeiten: Naturschutzwart, Naturschutzgebietsbetreuer, Vorstandsmitglied in der Kreisgruppe BUND, Vorstandsmitglied in der Leichtathletikabteilung der TSG Bergedorf, Mitglied des ev. Posaunenchores Curslack.

Hobbies: Sport, Musik, Garten.

Im Jahr 2003 bin ich über den Listenplatz 4 in den Kreistag gekommen. Die Schwerpunkte meiner Arbeit waren: Wirtschaft und Regionalentwicklung, Klima-, Naturschutz und Energie, diverse Themen aus dem Sozialbereich. Für die aktuelle Wahl stand ich auf Listenplatz 2.

Mein Leitspruch: Nicht reden, sondern handeln!

Was ich in der Kreistags­periode 2003-2008 politisch getan bzw. erreicht habe
  • Initiativen zum Klima-, Umwelt- und Naturschutz
    Die Hauptverursacher des Klimawandels sind mit ihrem Schadstoffausstoß und der Abgabe von Wärme an die Umwelt die Energiewirtschaft und der Verkehr. Klima- und Umweltschutz fängt zu Hause und vor Ort an. Dazu habe ich folgende Initiativen ergriffen: Photovoltaik auf kreiseigenen Gebäuden, Erdgasfahrzeuge für die Kreisverwaltung, Energieeinsparung an Schulen, Gutachten Wasserkraftwerk Geesthacht, Energieberatung, Neubau von Gebäuden nach Energiegesichtspunkten, Kampagne SolarLokal, Projekt Ökoprofit zur Ressourceneinsparung, nachhaltige Regionalentwicklung, Solarboot für Ratzeburg, Neufassung der Baumschutzordnung, Baumpflege an Straßen, Vermeidung der Pappelfällung am Kanal, Kommunale Kooperation zum Bau eines Netzes von BHKW, Gewerbeflächenkataster, klimafreundliche Gemeinde.
  • Mitwirkung am Erhalt der Pflegeberatungsstelle und an der Erstellung eines Leitfadens zur Seniorenbetreuung
    Wenn Menschen zum Pflegefall werden, bedeutet das meistens für die Angehörigen eine starke Belastung. Hilfe bieten die Pflegeberatungsbüros in Mölln und Geesthacht. Durch Streichung der Fördergelder drohte der Beratung das Aus. Ich habe einen maßgeblichen Anteil zur Rettung beigetragen. Zur selben Problematik erscheint in den nächsten Tagen ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige. Er soll in der Seniorenbetreuung Hilfen und Kontaktadressen vermitteln. Das 50-seitige Werk ist unter meiner maßgeblichen Mitwirkung im Arbeitskreis „Dörner" des Sozialausschusses entstanden.
  • Einsatz für die Lohe
    Die Wentorfer/Wohltorfer/Börnsener Lohe steht auf der Nachrückerliste des Pro­gramms Nationales Naturerbe. Inhalt des Programms ist die Überführung von bundeseigenen Flächen in Länderbesitz mit dem Ziel des Naturerhalts und der Naherholung. Nachdem der Eigner, die Bundesforsten, in einem beispiellosen Einsatz 80 Prozent der alten Eichen entnommen und die Landschaft zum Teil stark beschädigt hatte, droht jetzt ein Stopp für die Übertragung und damit erneut die Gefahr, die Lohe meistbietend zu verkaufen. Zwischenzeitlich hatte ich einen Sägestopp erreicht, der nur deshalb wieder aufgehoben wurde, weil die Kreisnaturschutz­behörde grünes Licht zur Fortsetzung der Fällung gab. Derzeit läuft eine von mir, den Börnsener und Wentorfer Grünen betriebene Unterschriftensammlung zum Erhalt der Lohe für freien Zutritt und Naherholung.
Was ich in der Kreistagsperiode 2008-2013 in Angriff nehmen will
  • Gekoppelte Strom- und Wärmenutzung für das gesamte Kreisgebiet
    Stromerzeugung in Großkraftwerken ist problematisch: Der wirtschaftliche Gewinn wird aus der Region abgezogen, die anfallende Wärme wird nicht genutzt und heizt die Umwelt auf. Ich werde die Initiative zum Aufbau eines Netzes aus Blockheizkraftwerken zur Erzeugung von Wärme und Strom unter Mitwirkung von Kreis, Kommunen, Stadtwerken, Verbänden, Land- und Forstwirten erneut aufgreifen.
  • Nachhaltige Stärkung der Region
    Einsatz für Vermarktung der Erzeugnisse in der Region, Sanierung von Gebäuden zum Energiesparen, Schaffung einer Infrastruktur zur Wärmeversorgung von Gewerbe und Haushalten und damit sichere Arbeitsplätze und Einnahmen für die heimische Wirtschaft.
  • Schutz von Flächen
    Zum Schutz von Landschaft und Biodiversität gilt für mich: Keine Neubaugebiete auf dem Acker, Nutzung und ggf. Neugestaltung des Innenraums der Orte für das Wohnen, demographische Entwicklung und Folgekosten einbeziehen, Gewerbeflächen nur bei Bedarf, Landschaft und Natur schonen.
  • Klima-, Umwelt- und Naturschutz
    In diesem Bereich werde ich bei neuen Mehrheitsverhältnissen die schon in der letzten Periode vorgebrachten Ideen und Initiativen wieder aufgreifen (siehe oben).
  • Schienenanbindung auf der Strecke Schwarzenbek-Bergedorf an Hamburg
    Die Verbesserung der Zugverbindung des Kreises nach Hamburg ist in der letzten Periode von der Mehrheit der Abgeordneten ignoriert worden. Im neuen Kreistag werde ich diese Notwendigkeit erneut anmahnen.
  • Soziales und Kreis-Finanzen
    Der Posten für Reparaturen im Sozialbereich ist im Kreis der größte Geldfresser. Die Situation im hochverschuldeten Kreishaushalt kann nur verbessert werden, wenn diese Kosten sinken. Dies geht zwar nicht sofort. Aber langfristig ist es möglich, durch Präven Fehlentwicklungen auf Grund des Geldsy­stems müssen auch im Kreis Thema sein.
  • Bildung und Soziales
    Kosten nicht den Eltern auflasten! Sonst gemäß Kreisprogramm (http://www.gruene-kv-lauenburg.de/39972.0.html).