Zur Initiative des Schleswig-Holsteinischen Energiewendeministers für einen geordneten Reaktorrückbau des AKW Krümmel erklärt unser Bundestags-abgeordneter, Dr. Konstantin von Notz: "Robert Habecks atomrechtliche Initiative zu einem gesicherten, raschen und umfassenden Rückbauverfahren von Atomreaktoren begrüße ich ausdrücklich. Viel zu lang war bei den Pannenreaktoren in unserem Land wenig sicher und viel zu viel ungewiss. Konstantin: Vattenfalls Spiel auf Zeit ist nicht hinnehmbar."
"Robert Habecks atomrechtliche Initiative zu einem gesicherten, raschen und umfassenden Rückbauverfahren von Atomreaktoren begrüße ich ausdrücklich. Viel zu lang war bei den Pannenreaktoren in unserem Land wenig sicher und viel zu viel ungewiss.
Nach der Katastrophe von Fukushima wurden die schwarz-gelben Wiedereinstiegspläne revidiert und die historische Energiewende beschlossen. Nun müssen alle Akteure mit einem konsequenten Atomausstieg und den Ausbau der erneuerbaren Energien ernst machen. Der Versuch Vattenfalls beim AKW Krümmel auf Zeit zu spielen, ist durchsichtig und unmoralisch.
Es ist nicht hinnehmbar, dass im Falle Krümmels erneut verzögert, vertröstet und nebenbei auf die Option zum Wiederhochfahren geschielt wird. Der Betreiber ist gefordert, sich endlich zu seiner Verantwortung zu bekennen, politische Entscheidungen und Mehrheiten anzuerkennen und konkrete Pläne für einen schnellen und kompletten Rückbau verbindlich auf den Tisch zu legen. Nach den schönen Milliardengewinnen der letzten Jahrzehnte darf sich Vattenfall dieser Verpflichtung nicht länger entziehen.
Wenn CDU und FDP monieren, es gäbe noch keine Endlagerkapazitäten, fällt das auf ihre eigenen Versäumnisse zurück: Die Suche nach einer geeigneten Endlagerung der atomaren Altlasten jahrzehntelanger schwarz-gelber Energiepolitik ist eine Mammutaufgabe. An ihr konstruktiv mitwirken, statt die Energiewende wieder zu hintertreiben, müssen alle - auch Union und FDP."
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