Vattenfall hatte Mandatsträger nach Krümmel zum Energiedialog geladen. Kaum 20 waren gekommen. Von den Grünen waren die Sprecherin Bettina Boll und Klaus Tormählen dabei. Vor dem eigentlichen Beginn informierte Bettina die Vattenfall-Vertreter über ein Dossier, das in der Firma über Betttina und einer weiterein Vertreterin der BI Leukämie angelegt und ihr anonym zugespielt worden war ("Vorsicht bei ..."). Die Vertreter "wussten von nichts", was nicht sein kann, weil die Darstellung Informationen enthält, die nur Vattenfall kennt. Ein paar Tage später ein Eingeständnis: Jemand im Betrieb hätte dort eigenmächtig gehandelt...
Inhaltlich gab es nichts Neues. Die Trafos werden neu angelegt, der Betrieb soll im 2. Quartal 2010 aufgenommen werden. Freudig kommentiert wurde der Ausgang der Bundestagswahl, weil die neue Regierung sich im Koalitionsvertrag positiv zur Atomenergie äußert. Dort sei von einer Brückentechnologie die Rede, wobei die Länge der Brücke offen sei. Vattenfall kann sich eine Verlängerung der Laufzeit für Krümmel auf 60 Jahre vorstellen. Erschreckend waren allerdings die Verdrehungen über den CO2-Ausstoß, die fehlende Wärmenutzung, das aktuelle weltweite Neubau-Programm von AKW und das Endlagerproblem. Unsere Einwände wurden von den weiteren Anwesenden als störend empfunden – ein großartiger "Dialog".
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