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Pressemeldung vom 27. August 2013

Per Kutsche und E-Bike im Herzogtum unterwegs – Grünes Spitzenteam zu Besuch in Lütau

Die Spitzenkandidaten von Bündnis90/Die Grüne für Schleswig-HolsteinLuise Amtsberg und Konstantin von Notz besuchten am Montag im Rahmen ihrer Stadt.Land.Meer.Tour das Zugpferde-Museum Lütau.

Wie waren die Menschen so um 1850 im Herzogtum unterwegs und wie könnten sie in 10 oder 50 Jahren z.B. von Lauenburg nach Schwarzenbek kommen? Zu diesen Fragen war das Grüne Spitzenteam unter dem Motto „Mobilität gestern, heute und morgen“ im Kreis unterwegs.

„Unsere symbolische Wettfahrt mit Pferdekutsche und E-Bike zeigt, wo die Mobilitätschancen für unsere Region liegen“, erklärte der Möllner Wahlkreisabgeordnete Konstantin von Notz. „In Büchen haben wir uns beim örtlichen E-Bike-Hersteller ein solches Mobil ausgeliehen und waren nach 20 Minuten bequem, sicher und sauber in Lütau angelangt – gerade auf dem Lande ist das für die
mittleren Strecken vom Dorf zum nächsten Geschäft oder Bahnhof ideal.“ Mit Blick auf die Fahrplanänderungen auf der Strecke Büchen-Schwarzenbek-Hamburg, betonte er: „Allerdings braucht es dann auch eine gute Bahnanbindung, um schnell nach Hamburg oder Lübeck zukommen.“

In Lütau angelangt, ging es ins Zugpferdemusuem zu einer angeregten Gesprächsrunde über Mobilität. Die Grüne Spitzenkandidatin Luise Amtsberg aus Kiel war begeistert: „Hier wird ein wichtiger kulturhistorischer Aspekt von Mobilität über mehrere Jahrhunderte lebendig gezeigt – der heute noch aktuell ist: Pferdetourismus und –Sport ist gerade im Ferienland Schleswig-Holstein immer noch ein wichtiger Wirtschaftszweig und zugleich eine tolle Gelegenheit für Kinder, im Umgang mit Tieren Verantwortung zu übernehmen.“

Das Museum befindet sich in der denkmalgeschützten Scheune und ist der Öffentlichkeit sonntags zugänglich. Nach dem Aufschirren ging es für das Spitzenteam mit der Kutsche ein Stück entlang der Alten Salzstraße. Während der Fahrt durch das idyllische Lauenburgische Land nahmen auch die Politiker die Zügel selbst in die Hand. Das Wettfahren gewann übrigens dank Stute Gidi knapp die Kutsche.