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Pressemeldung vom 24. Juni 2013

Kreisgrüne: Kulturvertrag sollte für Mitwirkende möglichst schnell Klarheit schaffen

Der Kreistag hat in seiner konstituierenden Sitzung in der letzten Woche mit großer Mehrheit beschlossen, den Vertrag mit der Kulturstiftung Herzogtum Lauenburg um zwei Jahre zu verlängern. Die Kulturstiftung empfängt den größten Teil des Kulturetats des Kreises Herzogtum Lauenburg als freiwillige Leistung. Die Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat zur Entscheidung des Kreistages Bedenken angemeldet. Nach ihrer Ansicht hätte es einer schnelleren Neuformulierung des Vertrages unter Beteiligung aller Kulturschaffenden bedurft. Die Kreistagssitzung wäre dazu ein idealer Zeitpunkt gewesen.

Uta Röpcke, neues Mitglied im Kreistag von Bündnis 90/Die Grünen und Kulturwissenschaftlerin an der Universität Lüneburg, benennt das Ziel der Grünen so: "Wir wollen eine umfassende, erneuerte Aufgabenwahrnehmung der Stiftung auf dem breiten Fundament vieler Kulturschaffender. Dieses Fundament bedarf eines gut aufgestellten Vertrages, in dem die Form der Mitwirkung, die Art der Berichterstattung gegenüber dem Kreistag als Geldgeber und die Grundsätze der Unterstützung durch den Kreistag klar ausformuliert sind. Ich stelle mir für unseren Kreis eine lebendige, alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringende Kunst- und Kulturszene vor, an der alle Betroffenen teilhaben können und in der es eine größtmögliche Vielfalt gibt. Kultur ist einer der bedeutenden weichen Standortfaktoren für die Zukunft unseres Kreises. Kultur ist ein politisches Querschnittsthema mit Auswirkungen auf alle Politikfelder."