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Pressemeldung vom 18. Februar 2013

Wahlversammlung bestätigt Direktkmandat für Konstantin von Notz

Hamfelde/Mölln. Zum vierten Mal in Folge hat sich Konstantin von Notz vom Kreisverband Herzogtum Lauenburg Bündnis 90/Die Grünen um das Direktmandat im Wahlkreis 10 (Lauenburg/Stormarn-Süd) beworben. Die zur Wahl ihres Kandidaten in Hamfelde zusammen gekommenen Mitglieder stimmten mit überwältigender Mehrheit erneut für den Möllner. Von 44 Stimmberechtigten gaben 42 ihr Votum für Konstantin von Notz. Einen Gegenkandidaten gab es nicht.

Vor der Abstimmung referierte der Kanditat über die bisherigen thematischen Schwerpunkte seiner Arbeit im Bundestag. Als Mitglied des Innenausschusses war er zuständig für Netzpolitik. Darin hat er u.a. an der Datenschutzverordnung mitgewirkt. Von Notz wörtlich: „Wir wollen den digitalen Wandel unserer Gesellschaft aktiv sozial, ökologisch, freiheitlich und progressiv gestalten. Tun wir das nicht, so tun es andere – leider nicht immer in unserem Sinne. Unsere Bürgerrechte wären weiterhin massiv bedroht – durch einen maßlosen Staat, der sich die Überwachung mittels Vorratsdatenspeicherung und Online-Durchsuchung herbeisehnt und eine Wirtschaft, die den Menschen bis in den privatesten Bereich zu kommerzialisieren sucht. Hier müssen wir mit intensiver Konzeptarbeit in Partei und Parlamenten entschieden dagegen halten, um Freiräume zurück zu erobern.“

Zur Arbeit im Wahlkreis sagte von Notz, dass er die intensive Zusammenarbeit der letzten Jahre vor Ort – in Schleswig-Holstein, der ganzen Metropolregion und speziell im Wahlkreis 10 – auch in der kommenden Legislatur fortsetzen möchte. Dank der guten Kooperation der beiden Kreisverbände sei es gelungen, den Süden Schleswig-Holsteins immer stärker zu „begrünen“. Mit zahlreichen Veranstaltungen im Möllner Wahlkreisbüro, aber auch in Ahrensburg, Glinde, Schwarzenbek und vielen anderen Orten seien die Grünen zu einem Anlaufpunkt für interessierte Bürgerinnen und Bürger geworden.

Die Fragen der Mitglieder konzentrierten sich auf den zukünftigen Weg in der Europapolitik, die aktuellen lokalen Problemfelder Straßenschäden und Fracking sowie den Koalitionsaspekt nach der Wahl. „Wenn es in Berlin keine Grüne Beteiligung gibt, wird die große Koalition kommen,“ so seine Einschätzung. Auf die Frage nach einer Grünen Kanzlerkandidatur zitierte Konstantin von Notz  Winfried Kretschmann: „Solange die Grünen bei Umfragen unter 20 Prozent liegen, macht sich ein Grüner Kanzlerkandidat lächerlich.“