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Pressemeldung vom 13. Februar 2013

Von Notz begrüßt neue Berufsfelder durch Erneuerbare Energien

Mölln. Angesichts des technischen Wandels auf der Basis regenerativer Energien hat das Berufsbildungs-Zentrum Mölln (BBZ) ein bemerkenswertes Experiment begonnen. Es hat einen Fachschul-Zweig Elektromobilität ins Leben gerufen. Ziel der zweijährigen Ausbildung sollen die Fachhochschulreife oder die Qualifizierung für Berufe mit den Fachrichtungen Elektronik, digitale Kommunikation, Fahrzeugtechnik und Elektro-Energiemanagement sein. Zum Start am 1. Februar dieses Jahres hat die Schule eine hinreichende Zahl junger Interessenten für diesen Aufgabenbereich gefunden. Die 16-köpfige Klasse soll zunächst ein Erfahrungsbild zu Fragen geben, wie das Interesse bei jungen Menschen für diese Fachrichtung geweckt werden kann und wie sich bei der Industrie die Nachfrage für den Abschluss Elektromobilität in den Produktionsbranchen PKW, Pedelec und E-Bikes, Gabelstaplern usw. entwickelt. Eine mögliche Fortsetzung ergibt sich aus den gesammelten Erfahrungen und der Unterstützung von Land, Bund und EU.

Konstantin von Notz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen aus Mölln, ließ es sich nicht nehmen, der Klasse in seiner Heimatstadt in Begleitung des Kreistagsabgeordneten Klaus Tormählen einen Besuch zum Schulstart abzustatten. Schulleiter Ulrich Keller und die Fachlehrer informierten über Inhalte und Berufschancen des neuen Fachschul-Zweigs. Von Notz: „Wir waren beeindruckt von dem Mut und der Entschlossenheit der jungen Männer, ihr bisheriges Berufsleben zu unterbrechen und sich für höherwertige Aufgaben zu qualifizieren. Angesichts der Endlichkeit von Erdöl und dem Wunsch nach einer Energiewende begrüßen wir den im BBZ eingeschlagenen Weg in ein richtungsweisendes Projekt. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass die Fördermöglichkeiten begrenzt sind und die Unterstützung durch die Kultusministerkonferenz zunächst nur auf Zeit gegeben ist.“ Klaus Tormählen geht auf die Sicht des Kreises ein: „Die Initiative des BBZ passt sehr gut zu den Aktivitäten der neuen Akkufirma in Geesthacht und profitiert von der Ausstrahlung der Metropolregion Hamburg auf die Randkreise. Die Absolventen der Fachrichtung Elektromobilität finden hier mit Sicherheit ein breites Betätigungsfeld. Wir haben uns in den letzten Jahren genau für diesen Aspekt, nämlich Stärkung des Wirtschaftsstandortes Herzogtum Lauenburg durch die Förderung nachhaltiger Betriebszweige, eingesetzt.“