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Pressemeldung vom 11. Juni 2009

Kampagne der CDU gegen Solarstrom

Geesthacht. Die Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen warnt vor Kampagnen gegen Solarstrom, wie sie jetzt von der CDU Geesthacht hochgefahren werden. Dazu sagt Klaus Tormählen, Pressesprecher der Fraktion: „Die CDU Geesthacht will mit Verdrehungen und Unwahrheiten der Photovoltaik den Todesstoß versetzen. Die Solaranlage auf dem Betriebshof wird nicht vom Steuerzahler getragen, sondern bringt der Stadt, über den Zeitraum des Betriebs gerechnet, in Gegenteil Erträge ein. Der Beitrag für umweltfreundlichen und klimaschonenden Solarstrom beträgt ein Euro pro Haushalt bundesweit über alle Anlagen. Das ergibt für Geesthachter Solarstrom ca. ein tausendstel Cent pro Haushalt. Wir fragen die CDU: Haben Sie dies Geld nicht für eine saubere und risikofreie Zukunft? Photovoltaik wird sich in wenigen Jahren auf Grund ständig fortschreitender Entwicklungen und auch wegen der Verknappung der fossilen Energien selbst tragen, also ohne Fördergelder aus den Haushalten. Doch bis dahin muss diese über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) unterstützt werden. Für uns hat die Frage der regionalen Versorgung eine große Bedeutung. Sonnenstrom vom Dach muss nicht von Sibirien oder Australien transportiert werden. Die Abschaffung des EEG und damit das Abwürgen der Förderung für Sonnenstrom würden auch einen riesigen Wirtschaftszweig zurückdrängen. Dies hätte einen weiteren Insolvenzkollaps zur Folge. Will das die CDU? Übrigens wurde der von der CDU bevorzugte Atomstrom mit viel höheren Summen als beim Solarstrom subventioniert.“