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Pressemeldung 2. Februar, 2009

Grüne: Verwaltung hat Kreistagsbeschluss vorbildlich umgesetzt

Ratzeburg/Büchen/Schwarzenbek/Aumühle. Wie in der letzten Sitzung des Kreis-Regionalentwicklungsausschusses und in der Presse berichtet, sind die Aussichten auf Bereitstellung von vier zusätzlichen Zügen auf der Strecke Büchen-Hamburg ab dem Sommerfahrplan sehr gut. Sowohl die Kreisverwaltung als auch die Städte Büchen und Schwarzenbek haben signalisiert, die vom Land geforderten Kosten als Beitrag der Region aufzubringen. Kreisplaner Michael Birgel hat auf Anfrage der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen mitgeteilt, dass vorgesehen ist, werktags im Zeitraum 6 bis 7.30 Uhr und 17 und 19 Uhr zusätzlich jeweils einen Regionalexpress als Hin- und Rückfahrt zum Einsatz zu bringen. Das Besondere, so Birgel, seien Start und Ziel in Büchen. Somit werden diese Züge nicht schon überfüllt in Büchen ankommen bzw. in Hamburg starten, was sowohl für Pendler aus Büchen als auch für Bürger aus Schwarzenbek die Aussicht auf einen Sitzplatz stark erhöhe.

Fraktionsvorsitzende Annedore Granz von Bündnis 90/Die Grünen sagt dazu: „Die vom Planer in der letzten Sitzung des Kreis-Regionalentwicklungsausschusses vorgetragenen Pläne zum Bahnverkehr zwischen Büchen und Hamburg sind das Ergebnis eines Antrags zum Kreistag am 30. Oktober von SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Wir hatten damals die Verwaltung gebeten, beim Land nicht nur eine Steigerung der Zugzahlen zu erreichen, sondern auch eine bessere Anbindung des Raumes Aumühle-Dassendorf ins Auge zu fassen. Beide Aspekte hat unser Kreisplaner in Kiel erfolgreich vertreten. Die Schaffung eines Regionalexpress-Halts in Aumühle ist derzeit technisch nicht möglich. Nachdem der Bürgermeister von Aumühle aber schon im Herbst öffentlich erklärt hat, dass er dem Umbau des Bahnhofs in Aumühle unter Einbeziehung des Neubaus weiterer Parkplätze positiv gegenüber steht, könnte das Projekt schon bald in Angriff genommen werden. Die finanzielle Beteiligung des Kreises an den Zugkosten ist aus unserer Sicht ein Dienst an den Bürgern, den wir gerne in Anspruch nehmen. Wir gehen aber davon aus, dass auf Grund der zu erwartenden Vollbesetzung der Züge das Land zu der Überzeugung kommt, dass sich die Kosten selber tragen. Die Nutzung der Züge wird sich durch einen Halt in Aumühle mit Sicherheit noch erheblich verbessern."