Pressemeldung 7. Juni 2008
Grüne Infomationskampagne „Umweltschutz schafft Arbeit"
Geestacht: Die Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bereist derzeit im Land Schleswig-Holstein eine Reihe von jungen Unternehmen, die mit innovativen und umweltschonenden Technologien eine feste Position auf dem Markt errungen haben. Unter dem Motto „Umwelt- und Klimapolitik schafft Arbeitsplätze" wollen die Grünen aufzeigen, dass der Paradigmenwechsel im Technologiebereich im Gegensatz zu anderslautenden Äußerungen nicht beschäftigungshemmend, sondern -fördernd ist.
Am Freitag dem 6. Juni kamen der Fraktionsvorsitzende Karl-Martin Hentschel, die parlamentarische Geschäftsführerin Monika Heinold und der Fraktionssprecher der Kieler Stadtvertretung Lutz Oschmann in den Kreis Herzogtum Lauenburg. Ihr Ziel war das Informations- und Technologiezentrum GITZ am Geesthachter Forschungszentrum GKSS. Begleitet wurden sie von den Kreistagsabgeordneten Annedore Granz und Klaus Tormählen. Die Grünen ließen sich von GITZ-Geschäftsführer Dr. Rainer Döhl-Oelze die Firmen GALAB und INCOATEC zeigen. Das GALAB (Geesthachter Analytik Labor) ist unter anderem in der Produkt- und Qualitätssicherung, in der Prüfung von Lebensmittel- und Bedarfsgegenständen, in der Kontrolle von Produkten für die Halbleiterindustrie tätig. INCOATEC entwickelt, fertigt und vertreibt Produkte, die auf moderner Beschichtungstechnologie basieren. Einsatzbereich der Produkte sind Röntgen- und Neutronendiffraktiometrie, -spektrometrie und -reflektion. Beide Unternehmen hatten in den letzten Jahren kräftige Mitarbeiterzuwächse zu verzeichnen.
Karl-Martin Hentschel: „Die meisten Arbeitsplätze entstehen in neuen jungen Unternehmen, während die großen Konzerne eher abbauen. Dabei spielen Umwelttechnologien, erneuerbare Energien und Effizienztechnologien die entscheidende Rolle. Das GITZ ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine erfolgreiche Förderung von jungen Unternehmen aussehen kann." Laut Dr. Rainer Döhl-Oelze basiert das Erfolgsrezept des GITZ auf den gewachsenen Verknüpfungen zwischen GKSS und den neuen Firmen sowie den sich daraus ergebenden kurzen Wegen beim Technologietransfer.
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