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Antrag zur Kreistagssitzung am 2. November 2006

Pflegeberatungsstelle 

Der Kreis setzt die Förderung der Pflegeberatungsstelle fort, so dass der Zuschuss des Landes weiter in Anspruch genommen werden kann und damit der Fortbestand der Beratungsstelle in der bisherigen Form gesichert ist.

Begründung

Seit dem Beschluss des Sozialausschusses am 10. Oktober, die Förderung zu streichen, haben sich neue Aspekte ergeben. Der Beschluss ist unter Darstellung nicht stichhaltiger Argumente oder falscher Sachverhalte gefällt worden.

Die Pflegeberatung hat in den letzten sechs Jahren hervorragende Arbeit geleistet. Durch ihre Tätigkeit sind dem Kreis Kosten jährlich von mehreren Zehntausend Euro erspart geblieben.

Die Pflegeberatung ist für die Bürger unentbehrlich. Eine Alternative durch die Pflegekassen ist trotz gegenteiliger Darstellungen höchstens ansatzweise gegeben.

Das Sozialministerium in Kiel hat erklärt, dass sie die Modellphase zur Förderung von Pflegeberatungsstellen im Land von 2000 bis 2006 als erfolgreich betrachtet. Das Sozialministerium hat deshalb angekündigt, die Landesförderung fortzusetzen. Alle Fraktionen des Schleswig-Holsteinischen Landtages haben erklärt, dass sie ebenfalls eine Fortsetzung der Förderung befürworten. Sozialministerium und Landtagsfraktionen setzen sich dafür ein, dass auch die Kreise, die bisher keine Beratungsstellen betreiben, in Zukunft eine solche einrichten.