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Antrag zur Kreistagssitzung am 14. Juni 2007

Wettbewerb klimafreundliche Gemeinde
 

Der Kreis initiiert einen Wettbewerb: Die klimafreundliche Gemeinde, an der alle Städte und Gemeinden des Kreises teilnehmen können. Als Bewertung werden sämtliche Maßnahmen herangezogen, die die Emission von CO2 und weiterer klimaschädlicher Gase vermeiden bzw. vermeiden helfen:

  1. Betrieb von Blockheizkraftwerken, Windrädern, Photovoltaik-, Solar- und Geothermieanlagen, Wasserkraftwerken, Erdgas- bzw. mit regenerativer Energie angetriebenen Fahrzeugen usw.,
  2. anfallende Wärme zu nutzen anstatt diese an die Umwelt abzugeben,
  3. Förderung der Energieeinsparung,
  4. Umweltpädagogik im Sinne von Energieeffizienz.
     

In den Wettbewerb können sich außer den öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Sporthallen, Verwaltungsgebäuden, Stadtwerke alle Gewerbetriebe und Bürger der Stadt/Gemeinde einbringen, die Maßnahmen ergriffen haben, die unter die Kriterien 1 bis 4 fallen.

Als Bewertung wird ein neutrales Verfahren zugrunde gelegt, z. B. durch eine pro Anwohner der Gemeinde ermittelte Zahl: vermiedene Tonnen Klimagas pro Einwohner. Die Bewertung wird durch ein ehrenamtliches Gremium von Fachpersonen vorgenommen, die Interesse am Klimaschutz haben.

Nach Umsetzung des Wettbewerbs nimmt der Kreis an überregionalen Ausschreibungen wie der Klima-Olympiade (Innovationsstiftung Schleswig-Holstein) und dem Climate Star (Klimabündnis) teil.

Begründung

Nach wie vor ist die Erderwärmung mit ihren Folgen eine der größten Herausforderungen der Bewohner der Erde. Klimaschutz betrifft uns alle. Daher fängt Klimaschutz beim Bürger an und erfordert gleichermaßen die Aufmerksamkeit von Verwaltung und Politik. Zur Einbeziehung von Städten und Gemeinden mit ihren Bürgern in Klimaschutzmaßnahmen ist es sinnvoll, einen Anreiz zu geben. Ein solcher ist ein Wettbewerb, bei dem alle mitmachen können und bei dem Anstrengungen sich auch sichtbar niederschlagen. Ein Wettbewerb macht neugierig und weckt Interesse. Dadurch können auch bisher nicht informierte bzw. beteiligte Bürger in die Lösung des globalen Problems Erderwärmung einbezogen werden.