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Antrag zum Kreistag am 6. März 2014

Schwimmunterricht in der Hachede Schule Geesthacht

Der Kreistag beauftragt die Verwaltung eine Expertise anzufertigen, wie auch an der Hachede-Schule in Geesthacht Schwimmunterricht realisiert werden kann, wie viel Personal dafür benötigt wird, welche Kosten dadurch entstehen und welche Fördermittel genutzt werden können.

Gerade in diesem Förderzentrum ist der Schwimmunterricht ein unentbehrliches Mittel zur Förderung der Entwicklung von Kindern mit geistigen und körperlichen Behinderungen.

Für die Unterstützung sollen vor allem bereits pensionierte Lehrkräfte und ehrenamtliche Helfer berücksichtigt werden, die sich während der Sommermonate bereitstellen, ehrenamtlich zu arbeiten, um den Schwimmunterricht zu beaufsichtigen, sowie vor allem pensionierte oder aktive Lehrkräfte, die eine Schwimmlehrbefähigung besitzen.
Der Kreistag beschließt, bis zu den Sommerferien 2014 gemeinsam mit Eltern, Leh-rerInnen und SchülerInnen eine Lösung zu finden, die es auch geistig und körperlich behinderten Menschen in unserem Kreis ermöglicht, während des Schulsports schwimmen zu gehen, sowie an allen anderen Schulen auch.

Begründung

Es ist hinreichend belegt, dass Schwimmunterricht gerade für Menschen mit körperlichen und/oder geistigen Behinderungen ein unentbehrliches Mittel zur Therapie ist. Der Schwimmunterricht ermöglicht den SchülerInnen während des Sportunterrichts eine Steigerung des Unabhängigkeitsgefühls durch körperliche Aktivität im Wasser, Steigerung der Fertigkeiten, u.v.m. Dass diese Menschen nicht Schwimmen als Teil des Schulsports erfahren, ist ein unhaltbarer Zustand, der dringend geändert werden muss. Menschen die sowieso schon benachteiligt sind dürfen nicht noch weiteren Benachteiligungen ausgesetzt werden, weil kein Personal zur Verfügung steht.

Vielen Kindern ist es ermöglicht, während des Schulsports in den Sommermonaten schwimmen zu gehen, dies sollte für Kinder mit Behinderungen auch zum Standard werden.