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Antrag zur Kreistagssitzung am 20. September 2012

Verkehrssicherheit und Verkehrsoptimierung


Der Kreis startet über den Fachbereich Regionalentwicklung, Umwelt, Bauen bzw. den Fachdienst Straßenverkehr eine Initiative zur Steigerung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Verkehrsflusses auf den Straßen des Kreises Herzogtum Lauenburg. Ein weiteres Ziel soll die Minderung des Treibstoffverbrauchs und des Schadstoffausstoßes sein. Dazu bedarf es der Interaktion und Abstimmung mit der Straßenverkehrsverwaltung des Bundes in Trittau und dem Verkehrsministerium in Kiel.

Begründung

In einigen Orten des Kreises wird von den Gemeinderäten die Aufstellung von Fußgängerampeln gewünscht. Diesen Wünschen sollten aus Gründen der Verkehrssicherheit unbedingt nachgegeben werden (zum Beispiel Witzeeze).

Der Zustand einiger Landesstraßen ist so schlecht, dass sie stark verkehrsgefährdend sind. Tempobeschränkungen außerhalb von Ortschaften (zum Beispiel Tempo 30 im Wald bei Aumühle) sind eher sinnlos, weil dies von den Verkehrsteilnehmern selten eingehalten wird. Es ist eine Aufgabe des Kreises, sich um die Verkehrssicherheit zu kümmern, auch wenn die Verantwortung für den Zustand von Landesstraßen nicht beim Kreis liegt.

An vielen Kreuzungen von Bundes- und Landesstraßen gibt es Ampelschaltungen. Diese bergen die Gefahr, dass Autofahrer kurz vor der Ampel Gas geben und noch schnell über die Kreuzung fahren, obwohl die Ampel schon auf Rot umspringt. Besser sind hier Kreisel, die grundsätzlich verkehrsberuhigend wirken. Fahrzeuge bremsen in der Regel vor einem Kreisel ab. Weiterhin vermindern Kreisel die Wartezeiten der Fahrzeuge erheblich. Das spart Treibstoff und mindert den Schadstoffausstoß. Kreisel benötigen keine aufwendige elektronische Technik. Der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im Kreisel ist durch eine entsprechende Linienführung und Beschilderung unbedingt Rechnung zu tragen.

Beispiele sind die Kreuzungen in Dassendorf B207/B404 und Wentorf B207/Ost- und Südring.